Der Dark Mode ist seit WordPress 5.6 Teil des WordPress Cores, sprich eine Grundfunktion von WordPress. Obwohl inzwischen viele Geräte (Browser und Smartphones oder Tablets) den Dark Mode unterstützen, findet man noch relativ wenige Webseiten, die diese Funktion auch tatsächlich anbieten. In diesem Beitrag lernst Du drei Möglichkeiten kennen, wie auch Deine WordPress Webseite diese Funktion nutzen kann.

Was ist der Dark Mode eigentlich?

Der Dark Mode wird auf mobilen Geräten und Computern verwendet, um die Menge des weißen Lichts auf dem Bildschirm zu reduzieren. Der Bildschirm ist so nicht mehr so grell und ist in einigen Situationen angenehmer für die Augen. Gerade Abends oder in dunkleren Umgebungen wird dieser Modus von vielen Webseitenbesuchern als angenehmer und weniger ermüdend empfunden. In hellen Umgebungen hingegen, kann der dunkle Bildschirm sogar anstrengender für die Augen sein und das Gegenteil bewirken.

Einige Geräte verfügen über einen sogenannten Nachtmodus, der stattdessen wärmere Farbtöne verwendet. Der hier besprochene Modus verwendet einen anderen Ansatz, indem er dunkle Farben im Hintergrund hinzufügt. Dunkel muss hier allerdings nicht zwingend auch schwarz bedeuten.

Wer eine Webseite betreibt, möchte sicher aber in Sachen Design nicht auf den Browser oder Smartphone und deren Darstellung Nachtmodus verlassen.

Wenn Du Deiner WordPress Website einen Dark Mode hinzufügst, passt sich ihr Design automatisch an die Browserpräferenzen Deiner Nutzer an. Ab dem WordPress-Theme Twenty Twenty-One kannst Du hierfür einen Schalter zu Deiner Website hinzufügen, mithilfe dessen man manuell umschalten kann.

Aktivieren kannst Du diesen Schalter ganz einfach über den Customizer → Farben & Dark Mode.

Plugins, die Lösung für jedes Problem?

Eine weitere Möglichkeit Deine Website im Dark Mode zu betreiben, sind eigenständige Plugins, die nur diese Funktion bereitstellen. Das WordPress-Plugin Verzeichnis ist voll davon. Mit über 10.000 aktiven Installationen ist WP Dark Mode aktuell das am weitesten verbreitetste Plugin. Andere Plugins bringen neben dem gewünschten Modus dann noch weitere und in vielen Fällen unnötige (weil redundanten) Funktionen mit. Ich selbst bin kein Freund von Plugins, die gleich eine Vielzahl von Funktionen mitbringen, denn meist braucht man viele davon schlicht nicht wirklich. Das oben erwähnte WP Dark Mode Plugin ist da grundsätzlich eine gute Wahl, die flexibel zu konfigurieren ist und das ich auch schon eingesetzt habe.

Mehr Gestaltungsmöglichkeiten auch ohne Plugin

Während man aktuell mit der Dark Mode Funktion des WordPress Core über den Customizer keinen Einfluss auf die Farbgestaltung hat, bietet das von mir genutzte Theme die Möglichkeit eine weitere Farbpalette festzulegen. So hast Du auch im Dark Mode ein stimmiges Farbkonzept für Deine Webseite zu bieten.

Schlagwörter:
nv-author-image